Anne Plagens

Ich möchte den Blick für das Einfache, das Schlichte nicht verlieren, mich persönlich anrühren und bewegen lassen von dem, was mir begegnet.

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Glaube, Hoffnung, Liebe aktiv leben

Anne Plagens

Auf dem Steg

Ich heiße Anne Plagens. Aufgewachsen bin ich im Gebiet der mecklenburgischen Seenplatte. Der Lebensweg christlicher Gemeinschaft zeigte sich mir erst nach dem Konfirmationsalter. Meine Großmutter hatte den Keim einer Gottesbeziehung in mich gelegt, aufgegangen ist dieser jedoch erst viel später: auf einer Kanutour der Jungen Gemeinde in Schweden, zu der mich eine Freundin eingeladen hatte. Zwischen „Wasserschlacht“ und stundenlangem, teils sehr meditativem Paddeln, sprach ich bei einer Abendandacht auf einem kleinen Steg zum ersten Mal selbst ein Gebet, indem ich es vorlas.

Dankbar für das, was folgte

Der Weg bis zur Taufe kurz nach dem Abi war lang. Besiegelt wurde aber schließlich durch meine Entscheidung, Theologie zu studieren. Ein sehr lieber Freund hatte mich damals auf die Idee gebracht. Die Folgen dieser Idee lebe und erlebe ich jeden Tag: Ich bin dankbar für die alltäglichen und auch die existentiellen Themen und Fragen, die mir in den Veranstaltungen der Uni Leipzig begegneten und begegnen;
für die Zeit und Anleitung, mich mit ihnen auseinanderzusetzen, Wissen anzuhäufen, in meinem Glauben und als Person zu reifen; für die Menschen, die ich im Studium kennen lernte und die mir Gefährten fürs Leben wurden;
für die Erfahrungen, mit der Pfarrfamilie einer kleinen elsässischen Gemeinde zu leben, an einer französischen Uni zu studieren, in einer Herberge eines spanischen Pyrenäenstädtchens zu arbeiten und pilgernden Menschen zu begegnen;
für die Gemeinschaft im Glauben, die in Gesprächen, Projekten, im Lebensvollzug, in Gesang und Gebet offenbar wird.
Ich habe mich entschieden, Theologie zu studieren, um einmal in Norddeutschland als Pastorin zu arbeiten.

Aktiv gelebter Glaube

Wenn ich im Studium Theorie und Praxis nicht genügend verbunden finde, ärgert es mich. Nicht nur im Hinblick auf das Studium als Berufsvorbereitung, sondern auch, wenn ich in meinem Studium von Glaube, Hoffnung, Liebe beim Abstrahieren und Lernen von kostbarem, lebensrelevantem Wissen stehen bleibe. Ich möchte bei all den aufregenden Aufgaben und Herausforderungen nicht den Blick für das Einfache, das Schlichte verlieren, mich persönlich anrühren/bewegen lassen von dem, was mir begegnet. Mein Ziel ist, mir „Extrazeit“ für aktiv gelebten Glauben, Hoffnung, Liebe zu nehmen.

Dazu helfen mir der sonntägliche Gottesdienst, Gebetszeiten und Meditation in Gemeinschaft an der Fakultät oder in Leipziger Gemeinden sowie Stille und Reflexion bei regelmäßigen Spaziergängen oder Ausflügen - beispielsweise mit dem Kanu - mit Freundinnen und Freunden oder allein mit meiner liebenswürdigen Hündin.
Ein besonderer Höhepunkt im Studium ist für mich der Studierendenkonvent.


Studierendenkonvent im Norden

Studierendenkonvent im Norden: „Das Schloss Ludiwigslust“

In der Mecklenburgischen Landeskirche gab es alljährlich ein Treffen aller Theologiestudierenden, also des Konvents. Das Wochenende in Ludwigslust habe ich immer als bestärkend und in vielerlei Hinsicht als sehr hilfreich empfunden

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