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Bericht zum Studierendenkonvent 2017

29. Jan 2018 |

"Theologie, Leinen los! – Auf in andere Pfarrwasser“

Unser Studierendenkonvent vom 9. bis 12.11.2017 auf dem Koppelsberg in Plön

Zu unserem diesjährigen Studierendenkonvent reisten 54 Studierende aus Fakultäten deutschlandweit auf den Koppelsberg in Plön. Vier Tage vernetzten wir uns miteinander und tauschten uns über unsere Erfahrungen an den jeweiligen Studienorten aus. Unter dem Motto „Theologie, Leinen los – auf in andere Pfarrwasser“ teilten wir Wünsche für die zukünftige Arbeit in der Nordkirche miteinander. Im Mittelpunkt standen diesmal unsere beruflichen Perspektiven nach dem Theologiestudium. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Alternativen zum klassischen Gemeindepfarramt. Thematisch arbeiteten wir dazu in Workshops am Samstagnachmittag. Referent*innen berichteten aus ihrem beruflichen Alltag und erzählten von ihrem Werdegang. Der Austausch und Raum für Fragen und Impulse ließ Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder zu. Aus ihren Erfahrungen in der Notfall-Seelsorge berichtete Ernelie Martens. An ihrer Arbeit in der Ökumene ließ uns Anne Freudenberg teilhaben. Daniel Mourkojannis erzählte aus dem Bereich des Eventmanagements und Andreas Kalkowski hat von seiner Arbeit in der Diakonie berichtet.

Am Freitagvormittag bot sich die Möglichkeit in einer „Börse“ untereinander über Studienortwechsel, Erfahrungen aus dem Auslandssemester oder ehrenamtliche Arbeit ins Gespräch zu kommen. Wie der Auftrag von Kirche im öffentlichen Raum verstanden werden kann und wie sich die Strukturen der Nordkirche verändern, diskutierten wir mit Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann aus dem Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Zwischen den inhaltlichen Diskussionen trafen wir im Plenum zusammen. Dort hörten wir von unseren gewählten Vertreter*innen über ihre Arbeit und Erlebnisse in den jeweiligen Gremien. Für einige Gremien wählten wir im Anschluss neue Vertreter*innen. Als Vertreter in dem Missionskonvent wurden Lilly Schaack und Alke Kühn gewählt. Auf dem SETh (Sturierendenrat Evangelische Theologie) werden uns Paula Budde und Friederike Meyns vertreten und auf der Landessynode der Nordkirche Lena Westendorff und Jakob Pape. In den Plenumssitzungen beschlossen wir aber auch zwei Satzungsänderungen, die unsere gemeinsame Arbeit strukturieren. Inhaltlich diskutierten wir dieses Mal besonders unsere Stellungnahme zur finanziellen Unterstützung der Studierenden durch die Nordkirche, die wir am letzten Tag des Konventes verabschiedeten. Hier könnt ihr auf die Stellungnahme zugreifen. Außerdem beschlossen wir als Studierendenschaft, die Nordkirche aufzufordern, klarer über das Qualifizierte Bewerbungsverfahren aufzuklären, um Gerüchten und Unsicherheiten vorzubeugen. Wenn ihr euch selbst schon einmal über das Qualifizierte Bewerbungsverfahren informieren wollt, schaut hier in die Vikariatseintrittsverordnung.

Und natürlich haben wir nicht nur miteinander gearbeitet. Die Abende und Nächte klangen mit Getränken bei gemütlichen Gesprächen und fröhlichen Spielrunden im Kaminraum aus.
Unseren Konvent beschlossen wir in einem schönen Gottesdienst am Sonntagmorgen. Nachdem der Bischof krankheitshalber ausfiel, übernahm Matthias de Boor die Predigt. Den Rahmen für den Gottesdienst organisierte eine sich auf dem Konvent formierte Gruppe. Im Gottesdienst wurden die aus dem Rat scheidenden Mitglieder von Andrea Stobbe und Herrn de Boor verabschiedet. Auch wir danken im Namen der Studierendenschaft an dieser Stelle den alten Ratsmitgliedern für die enge und vertrauliche Zusammenarbeit und die großartige Arbeit, die sie für uns im letzten Jahr geleistet haben.

Nach dem Mittagessen reisten wir dann am Sonntag nach einer Feedbackrunde mit Blick auf den nächsten Konvent zurück in unsere Studienorte.
Wir möchten uns auch im Namen der Studierendenschaft bei allen Referent*innen bedanken, die sich Zeit genommen haben und sich auf den Weg nach Plön gemacht haben, um uns aus ihrem Berufsalltag zu berichten. Nicht zuletzt gilt unser Dank euch allen, die ihr da wart und mitgeholfen habt, dass der Konvent in dieser vertrauten offenen Atmosphäre stattgefunden hat.

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