Angebote der Nordkirche für Studierende

Studierendenbegleitung

Das Theologiestudium ist vom Inhalt, von der Organisation und den Studiengängen her im Prinzip unabhängig von der Kirche. Da aber viele Studierende später der Kirche arbeiten möchten, ist der Kontakt zur eigenen Landeskirche bereits während des Studiums sinnvoll.

Die Nordkirche tritt in dieser Phase der Ausbildung als Beraterin auf.

Orientieren – Beraten und das eigene Profil entwickeln helfen, das sind die wichtigsten Ziele der kirchlichen Studierendenbegleitung.


Orientieren

  • Was müssen PastorInnen können?
  • Welche Kompetenzen sollte man bereits in seinem Studium erwerben, um für das Vikariat zugelassen zu werden?
  • Kann man auch mit einem Kind erfolgreich studieren und das Vikariat durchlaufen?
  • Muss ich wirklich der Kirche gegenüber Rechenschaft ablegen, wenn mein Freund jüdischen Glaubens ist und wir beabsichtigen zusammen zu bleiben?
  • Muss man schon während des Studiums in einer Kirchengemeinde aktiv sein?
  • Bekomme ich Schwierigkeiten, wenn ich mich als Pastor zu meiner Homosexualität bekenne?
  • Gibt es kirchliche Pflichtveranstaltungen, die für Theologiestudierende verpflichtend sind?

Wir empfehlen, solche und ähnliche Fragen möglichst mit den Entscheidungsträgern der Kirche zu besprechen, um vor Überraschungen sicher zu sein. Die erste Adresse dafür ist der Ausbildungsreferent der Nordkirche, Oberkirchenrat Dr. Matthias de Boor im Ausbildungs- und Prüfungsamt in Schwerin.

Beraten

Während des Studiums verändert sich der Blickwinkel auf den Glauben, die Kirche und auf sich selbst. Es kann sehr gut tun, mit einem erfahrenen, seelsorgerlich und psychologisch geschulten Gesprächspartner zu sprechen. Helga Kamm, die Studierendenbegleiterin der Nordkirche, ist Pastoralpsychologin und hat schon zahlreiche Menschen auf ihrem Weg in den pastoralen Beruf begleitet.

Das eigene Profil entwickeln

Die Grundhaltung, mit der in der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland Studierende begleitet werden, lautet:

  • Das von der Kirche unabhängige Studieren hat einen hohen Wert.
  • Die Angebote, die die Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland Studierenden macht, sollen nicht zu einer Verkirchlichung des Studiums führen.
  • Studierende sollen sich nicht den Erwartungen der Kirche anpassen, sondern dabei unterstützt werden, ihr eigenes theologisches und religiöses Profil zu entwickeln.

Mehr dazu: Praktikum und Orientierungswoche

Die Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland tritt nicht aktiv an alle Theologie-Studierenden heran, denn die persönliche Entscheidung für den PastorInnenberuf muss jede/r selbst treffen. Die Kirche erwartet von den Studierenden den ersten Schritt. Wer den getan hat, wird dann regelmäßig informiert und als potentieller zukünftiger Mitarbeiter angesehen.


Begleitung im Theologiestudium

Begleitung im Theologiestudium: Jan Simonsen interviewt Helga Kamm

28. Jan 2011 | Ein winterlicher Spaziergang mit Studienleiterin Helga Kamm am Ratzeburger See. Jan Simonsen stellt Fragen zur Studierendenbegleitung durch die Nordkirche.

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Mein Gemeindepraktikum

Mein Gemeindepraktikum: © by Richard von Lenzano/pixelio.de

Im Sommer 2010 habe ich in der lauenburgischen Gemeinde Büchen-Pötrau das Gemeindepraktikum absolviert. Mein Anleiter war Pastor Dr. Jan Jackisch. Ich habe an seinen Trauer- und Taufgesprächen teilgenommen und vieles mehr erlebt. Außerdem habe ich eine Andacht geschrieben und gehalten. Du kannst meine Erfahrungen (samt Andacht) hier nachlesen.

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Orientierungswoche wirft Fragen auf ...

Orientierungswoche wirft Fragen auf ...: © Foto by plumbe/pixelio.de

Claudia Köckert wollte genauer wissen, was es mit der Orientierungswoche auf sich hat: "Worüber soll ich mich überhaupt orientieren? Oder möchte sich die Kirche über mich orientieren? Wollen wir uns alle gemeinsam übereinander orientieren - oder aneinander?"
Sie gibt ihre Erkenntnisse an zukünftige TeilnehmerInnen der Orientierungswoche weiter.

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