Vom Glück im Beruf der Pastorin

Fanny Dethlof

Der Beruf als Pastorin ist für mich immer noch der beglückendste, selbst nach den 25 Jahren im Amt.
Es ist schön, in so vielfältigen Aufgaben und Arbeitsfeldern sich ausprobieren und bewähren zu dürfen.

Mein bisheriger Weg

Angefangen habe ich in der Aus-und Fortbildung für Altenpflegekräfte in Seelsorge und Sterbebegleitung,
und bin dann über Gemeindearbeit, Gefängnisseelsorge und Flüchtlingsarbeit wieder dahin zurückgekehrt.

Krankenhausseelsorge und Notfallseelsorge

Als Krankenhaus- und Notfallseelsorgerin ist Seelsorge auf der einen Seite mein Schwerpunkt geblieben.
Dazu gehören Themen wie Stressabbau oder die Fragen zu Halt und Haltung im Alltag.
Diese Fragen beschäftigen die Mitarbeitenden einer Klinik oder eines Rettungsdienstes
genauso wie Angehörige oder Betroffene.

Auf der anderen Seite gehören wieder Aus- und Fortbildung für Klinikpersonal und Helfende
zu meinen Aufgaben. Vorträge in einer Rehaklinik zu Fragen des Sinns und Glücks runden das Feld ab.

Wie gehe ich damit um?

Wie ist Ohnmacht auszuhalten? Das Mittragen und Aushalten ist eine Kunst.
Der deus absconditus – der verborgene Gott – wird ein Vertrauter,
wenn man das Unglück und die schweren Ereignisse im Leben von Menschen begleitet.

Mitten im Alltag wird Auferstehung Alltag erlebbar.
Dies sind die Wunder, die wach zu halten sind.