Mission und Ökumene

Thorsten Pachnicke

Berufswunsch Missionar

Ich heiße Thorsten Pachnicke. Früher wollte ich Missionar in Äthiopien werden. Auf diesen Gedanken war ich durch viele interessante Begegnungen in der Jugendarbeit gekommen. Dort habe ich nämlich Menschen kennen gelernt, die in Äthiopien, Brasilien oder Südafrika als „Missionare“ gearbeitet haben. Dadurch entstand für mich ein Bild von der Kirche, in dem sie mehr war als der eigene Kirchturm und das, was uns in Deutschland daran so wichtig ist.

In der 12. Klasse (damals waren es noch 13 Jahre bis zum Abi) habe ich dann mal überlegt, wie ich denn als Missionar ausreisen könnte: als Arzt? Dafür würde mein Abi viel zu schlecht ausfallen; als Tischler? Gute Idee! Aber nun war ich schon so weit gekommen, da konnte ich auch erst mal mein Abi machen; als Pastor? Für Theologie gibt es keinen NC und ich würde das als Beruf machen, was ich sowieso schon die ganze Zeit gerne gemacht habe. Also bin ich bei der Theologie gelandet.

Auslandsstudium in Tansania

Das Studium hat dann mich und auch meine Vorstellung davon, was es heißt, als Missionar zu arbeiten, komplett auf den Kopf gestellt. Ein Jahr, das ich in Makumira studiert habe - in Sichtweite des Kilimanjaro in Tansania -, hat dazu einen Großteil beigetragen. Dort habe ich neben der „Afrikanischen Theologie“ nämlich auch gelernt, dass ich aus Europa bzw. aus Deutschland komme. (Dafür muss man manchmal erst so richtig von zu Hause weg ...)

Ökumene

Mission heißt deswegen heute für mich, zusammen mit anderen Menschen auf der Suche nach Gott in unserer Welt zu sein. Zum einen mit Menschen aus unserer (sprich der Nordelbischen) Kirche, zum anderen aber auch mit Menschen, die in anderen Kirchen zu Hause sind, manche in der Nachbarschaft, andere auf fernen Kontinenten. Diese beiden Bereiche fallen unter das Stichwort „Ökumene“. Zum dritten geht es dabei aber auch um Menschen, die außerhalb der Kirche leben.

Heute bin ich Pastor auf der Ökumenischen Arbeitsstelle im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf (zwischen Hamburg und Nordsee). Ich bin sozusagen Missionar geworden – aber anders als ich es damals gedacht hätte: Eigentlich bin ich so eine Art Außenminister des Kirchenkreises.


Arbeit im "Außenministerium" des Kirchenkreises - die Ökumenische Arbeitsstelle

Arbeit im "Außenministerium" des Kirchenkreises - die Ökumenische Arbeitsstelle: Segen für den Kindergottesdienst in Malindi

Mein Kirchenkreis hat eine Partnerschaft mit einer Kenianischen Gemeinde. Meine Aufgabe ist es, diesen Kontakt lebendig zu gestalten. Dazu gehört, dass ich einmal im Jahr zu unseren Partnergemeinden reise, um an einer Partnerschaftskonferenz teilzunehmen. Dabei geht es oft um Geld – wie viel wird wofür gegeben, wer entscheidet das und woher kommt das Geld. Um diese Fragen zu klären, findet auch auf unserer Seite eine ganze Menge Gremienarbeit statt.

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Fotogalerie

Fotogalerie: Einführungsgottesdienst

Eindrücke von meiner Arbeit in Deutschland und Afrika

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Die Rechnung - Kurzfilm - Germanwatch

Die Rechnung - Kurzfilm - Germanwatch: Video ansehen

Toller Film, der etwas über die Blickrichtung "Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung" aussagt.

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